Schlüsselübergabe für das neue Haus der Diakonie

Es ist soweit! Schneller als angenommen konnte am 27. Oktober der Diakonieverein Wendelstein jetzt sein "Neues Haus der Diakonie" bei einem symbolischen Festakt „in Besitz nehmen“. Stellvertretend für den Diakonieverein erhielten dabei Geschäftsführerin Annette Messner und Pfarrer Norbert Heinritz als Vorsitzender von der „WIBS“ als Bauträger einen Laib Brot, Salz und ein Holzkreuz als Geschenk. In ihren Grußworten würdigten die Ehrengäste zudem die gute und reibungslose Zusammenarbeit aller beteiligten Partner während der „rekordverdächtigen“ Bauzeit des Seniorenzentrums an der Wolfgang-Dinkler-Straße. Vom 7. bis 9. November wird schließlich der Umzug aus dem Altort ins das Neue Haus der Diakonie stattfinden. 

Im Kreis der Ehrengäste vom Bauherrn - der Wendelsteiner „WIBS“ - über die ausführende Baufirma Diringer & Scheidel und die Architekten, den Diakonieverein und Mitglieder des Gemeinderats sowie weitere beteiligte Institutionen eröffnete 1. Bürgermeister Werner Langhans die Feier der Schlüsselübergabe im zukünftigen Andachtsraum des Seniorenzentrums mit seinem Grußwort. Schon bei den letzten Terminen vor Ort am Baugelände habe er gemerkt „Jetzt wird’s ernst“ und es mache ihm Spaß und Freude zu sehen, wie schnell und erfolgreich diese zukünftige Pflegeeinrichtung des Diakonievereins dank der guten Zusammenarbeit aller fertig geworden sei.

Sein Dank galt dabei besonders der „WIBS“ als Bauherrin, vertreten durch deren Führungsteam mit Kämmerer Stefan Zeltner und 3. Bürgermeister Willibald Milde, wie auch dem Diakonieverein als treibende soziale Kraft und künftiger Nutzer, die in unzähligen Arbeitstreffen mit fast wöchentlichem Rhythmus diese „rekordverdächtige Bauzeit“ ermöglicht hatten. Auf die Diakonie komme mit der jetzigen Schlüsselübergabe ein vertrautes Aufgabenfeld in ihrer langen Vereinsgeschichte hier in Wendelstein in neuer Dimension zu, aber die Arbeitsbedingungen für die neuen Aufgaben seien in diesem Neubau ideal und für die Gemeinde ist das neue Seniorenzentrum ein Glücksfall.

Eine „passende Prise Salz“ für das Miteinander
Für die Firma CPB, Partnerin bei der Projektsteuerung, gratulierte Frauke Weiß. Sie bekannte, dass der hiesige Diakonieverein „auf diese Pflegeeinrichtung stolz sein kann und darf“ und überreichte gemeinsam mit den Vertretern der WIBS der Geschäftsführerin des Diakonievereins Annette Messner und Pfarrer Norbert Heinritz einen Laib Brot, Salz, ein Holzkreuz und natürlich symbolisch den Hausschlüssel. Der Diakonie wünschte sie zudem zukünftig für das Miteinander der hier Arbeitenden und der Heimbewohner stets die „passende Prise Salz“, um hier das Leben im Seniorenzentrum im positiven Sinn lebendig zu gestalten.

Für den 3. Bürgermeister Willibald Milde als Vertreter der WIBS war es immer noch ein Wunder, wie schnell das gesamte Bauvorhaben durchgezogen werden konnte. Dies sei nur möglich gewesen, weil alle Beteiligten gemeinsam viel geleistet, geplant und beraten haben und dafür auch viel Zeit geopfert hatten. Auch dafür dankte er allen und fragte in die Runde, ob einer der Anwesenden angesichts dieses so großen Bauprojekts sich vor zwei Jahren auch nur hätte vorstellen können, dass jetzt schon im Oktober 2017 diese Schlüsselübergabe stattfinden würde.

Auch Pfarrer Norbert Heinritz dankte für den Diakonieverein als „Übernehmer“ des Baukomplexes allen am Bau und an der Planung Beteiligten für ihre Bereitschaft „zum Wohl unserer Gesellschaft und derer, die unsere Hilfe brauchen, stets an einem Strang zu ziehen“. Selbst die Patienten in der jetzigen Diakoniestation seien schon aufgeregt wie kleine Kinder und gespannt auf den anstehenden Umzug im November in ihre neuen Zimmer und ihre neue Heimat, berichtete er.

Für die Bevölkerung findet am Samstag, 4.11.2017, von 10.00 bis 14.30 Uhr im Seniorenzentrum ein „Tag der offenen Tür“ mit Besichtigungsmöglichkeit statt. Eine offizielle Einweihung wird es 2018 geben, wenn auch das benachbarte Gebäude zum „Betreuten Wohnen“ fertig ist.  (jör)

Auf dem Foto (jör) von rechts nach links: Gemeinderätin Inge Sutor, Bauleiter (D&S) Rudi Schwab, Bernd Bergmann (Diakonieverein), Architekt Hans Kollischon, Bürgermeister Werner Langhans (mit Schlüssel), Architekt Jens Gömmel, Pfarrer Norbert Heinritz, Architekt Oliver Kelsch, Geschäftsführerin des Diakonievereins Annette Messner, Frauke Weiß (CPB), 3. Bürgermeister Willy Milde und Kämmerer Stefan Zeltner.